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Tipps zum Umgang mit Telefonen

Telefone werden immer schicker und funktionsfähiger. Meist sind sie schnurlos (DECT-Telefone) und besitzen ein Vielzahl von Funktionen, die man teilweise nicht mal alle kennt oder nutzt. Die Raumüberwachung (Babyfon) dürfte einigen Eltern bekannt sein.

Aber man kann inzwischen auch SMS senden/empfangen, E-Mails abrufen, Radio hören oder das Telefon als Wecker nutzen. Diese Funktionen sind natürlich abhängig vom jeweiligen Telefon und ob diese Funktionen auch aktiviert sind.

Sprachbox vom Provider aktivieren oder abschalten

Wer selbst keinen Anrufbeantworter hat, kann die Sprachbox des Providers nutzen. Gerade nach einem Providerwechsel sind diese oft werksmäßig aktiviert. Wie diese Sprachbox aktiviert oder deaktiviert wird, hängt vom Telefonie-Anbieter (Provider) ab. Bei einigen Anbietern werden Einstellungen direkt im Kundencenter (Webseite des Anbieters) vorgenommen.

Bei der T-Com z.B. wählt man von einem angeschlossenen Telefon die Nummer 0800 - 33 02424 und schaltet die Sprachbox mit einer bestimmten Taste ein oder aus, ändert den Ansagetext oder die Dauer, nach wieviel Sekunden oder Klingelzeichen die Sprachbox reagieren soll.

Man kann die Sprachbox auch von unterwegs einschalten - z.B. vom Handy aus - falls man es daheim vergessen hat. Hierfür muss aber eine meist kostenpflichtige Rufnummer gewählt werden, die Sie bitte beim jeweiligen Provider erfragen.

 

Anrufweiterschaltung aktivieren

Falls Sie mal die Wohnung oder das Büro verlassen müssen, können Sie sich auch alle Anrufe zeitverzögert oder sofort weiterleiten lassen. Das kann eine andere Festnetznummer (Firma, Freunde & Bekannte) oder Ihre eigene Handynummer sein.

Diese Einstellung kann man z.B. beim DECT-Telefon "FRITZ!Fon C5" über das Menü des Telefons vornehmen oder im Router bzw. der Telefonanlage.

 

Rufnummer unterdrücken

Manchmal ist es sinnvoll, wenn man seine Rufnummer unterdrückt, so dass der Angerufene Ihre Rufnummer nicht sieht. Gerade wenn man eine unbekannte Rufnummer als evtl. Werbeanruf "diagnostiziert" und diese zurück ruft. Dazu wählt man vor der Rufnummer die Zeichen *31# gefolgt von der Vorwahl und der eigentlichen Rufnummer (z.B. *31#06252674833).

Diesen Vorgang nennt man "fallweise Unterdrückung der eigenen Rufnummer". Probieren Sie es mal aus und rufen Ihre Handynummer an. Beachten Sie aber, dass beim nächsten Anruf Ihre Rufnummer wieder angezeigt wird, wenn Sie nicht jedes mal das Kürzel *31# davor eingeben!

Alternativ dazu kann man die eigene Rufnummer auch dauerhaft unterdrücken. Diese Einstellung kann man in der Telefonanlage oder dem Router dauerhaft vornehmen oder direkt beim Provider beauftragen.

Beachten Sie aber bitte, dass man Anrufe ohne angezeigter Rufnummer auch generell ablehnen kann. Hat der Angerufene seine Telefonanlage entsprechend konfiguriert, gehen Ihre Anrufe völlig lautlos ein und bleiben unbeantwortet.

Hinweis: Bestimmte Institutionen wie die Polizei oder Feuerwehr bekommen die Rufnummer immer angezeigt. Das Gleiche gilt auch für Kunden mit einer genehmigten "Fangschaltung".

 

Intern Telefonieren

Haben Sie mehrere Telefone daheim oder in der Firma und möchten z.B. den Vater draußen in der Werkstatt zum Mittagessen holen, dann wählen Sie das der Rufnummer zugewiesene Kürzel, also z.B. **600. Je nach Telefon (Analog, ISDN, DECT) kann die Zahl 1, 2 oder 3-stellig sein. Möchten Sie alle Telefone gleichzeitig anrufen (Rundruf), dann wählen Sie die **9! Welches Kürzel welcher Rufnummer zugeordnet ist, können Sie in der Telefonanlage oder dem Router nachsehen.